Radsportzentrum NRW

RADSPORTZENTRUM NRW
Köln
BAUHERR
Kölner Sportstätten GmbH
BAUZEIT
Beginn: 2022
TÄTIGKEIT
LP 8
ENTWURF
SCHÜRMANN ARCHITEKTEN
www.velodromes.com

Das 1996 erbau­te Köl­ner Rad­sta­di­on befin­det sich in direk­ter Nach­bar­schaft des Fuß­ball­sta­di­ons des 1. FC Köln im Stadt­teil Müngersdorf.
2019 wur­de beschlos­sen, umfang­rei­che Sanie­rungs- und Umbau­maß­nah­men vor­zu­neh­men, um die Frei­luft­bahn in ein viel­sei­tig nutz­ba­res Rad­sport­zen­trum umzuwandeln.

Auch wenn das Haupt­au­gen­merk in Zukunft wei­ter­hin auf dem Rad­sport lie­gen wird, wer­den Mög­lich­kei­ten geschaf­fen, das Zen­trum auch für ande­re Sport­ar­ten, wie Bas­ket- oder Vol­leball, nutz­bar zu machen; fer­ner wer­den wert­vol­le Syn­er­gien mit der Deut­schen Sport­hoch­schu­le, deren Cam­pus an das Gelän­de des Rad­sport­zen­trums angrenzt, geschaffen.

Das Rad­sta­di­on, das bis­lang für etwa 2500 Zuschau­en­de aus­ge­legt war, wird bis auf das Roh­bauske­lett und ein Funk­ti­ons­ge­bäu­de zurück­ge­baut; nach Umbau wer­den bis zu 4000 Zuschauer:innen Platz fin­den. Fer­ner wird ein mehr­ge­schos­si­ges Ver­wal­tungs­ge­bäu­de mit Büro­flä­chen, Umklei­den, Lager­räu­men und Unter­künf­ten für die Sportler:innen errichtet.
Die Form der frei­s­pan­nen­den Dach­flä­che aus einer Stahl­rohr- Git­ter­kon­struk­ti­on, die als Hyper­bol-Para­bo­lo­id aus­ge­führt wird, über­trägt die Dyna­mik der Bewe­gung im Inne­ren des Sta­di­ons auf die äuße­re Erschei­nung. Das neue Ver­wal­tungs­ge­bäu­de adap­tiert die bestehen­de Fas­sa­de aus Kalksandstein-Sichtmauerwerk.

Die Pla­nung für die Umbau­maß­nah­men stammt vom tra­di­ti­ons­rei­chen Archi­tek­tur­bü­ro Schür­mann Archi­tek­ten, das mitt­ler­wei­le in der drit­ten Genera­ti­on Rad­sport­hal­len euro­pa­weit ent­wirft und plant; unter ande­rem den Bestands­bau in Köln.

Team: Son­ja Kel­ler­mann, Timo Rötzel

Text und Bild: baubüro.eins